Was hilft gegen Pilze und Warzen?

Ansteckungsgefahr im Alltag


Beim Barfußlaufen an warmen Sommertagen ist die Ansteckungsgefahr mit Viren und Pilzen besonders hoch. Orte wie Schwimmbäder, Duschen, Umkleiden oder öffentliche Böden stellen dabei typische Risikobereiche dar.

Schon der direkte Kontakt mit infizierten Flächen kann ausreichen: Über kleine Hautrisse gelangen Erreger in die Haut und beginnen sich dort zu vermehren.

Im Folgenden erfahren Sie, wie sich Warzen und Pilzinfektionen behandeln und vorbeugen lassen.

Was hilft gegen Pilze und Warzen

Warzen: Behandlung mit Kälte

Warzen treten häufig an den Füßen auf – besonders an Zehen oder Fußballen. Einige Formen sind sehr ansteckend und sollten frühzeitig behandelt werden.

Eine bewährte Methode ist die Kältetherapie (Vereisen):

  • Warzen werden gezielt mit Kälte behandelt
  • das betroffene Gewebe wird zerstört
  • die Warze fällt nach einiger Zeit ab

In der Apotheke sind verschiedene frei verkäufliche Produkte zur Vereisung erhältlich. Eine individuelle Beratung hilft bei der Auswahl des passenden Präparats.

Pilzinfektionen: Nagel- und Fußpilz richtig behandeln

Pilzinfektionen zeigen sich häufig durch:

  • weißliche oder gelbliche Verfärbungen der Nägel
  • brüchige oder verdickte Fußnägel
  • Juckreiz oder Hautveränderungen an den Füßen

Zur Behandlung kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz. Diese sind erhältlich als:

  • medizinische Nagellacke
  • Cremes
  • in schweren Fällen auch als Tabletten (ärztlich verordnet)

Die Behandlung sollte konsequent über mehrere Wochen bis Monate erfolgen, da Pilzinfektionen oft sehr hartnäckig sind.

Vorbeugung: So schützen Sie sich vor Pilzinfektionen

Eine gute Hygiene und richtige Verhaltensweisen senken das Risiko deutlich:

  • in Schwimmbädern und Umkleiden immer Badeschuhe tragen
  • Füße nach dem Duschen gründlich abtrocknen (auch zwischen den Zehen)
  • Handtücher regelmäßig bei mindestens 60 °C waschen
  • Bettwäsche ebenfalls hygienisch reinigen
  • zuhause möglichst keine barfuß laufen, sondern Hausschuhe tragen

So lässt sich das Risiko einer Neuinfektion oder Weiterverbreitung deutlich reduzieren.

Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt. Medikamente und Behandlungen sollten nur nach fachlicher Rücksprache angewendet werden.

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